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Was bleibt am Ende von Karriere, Liebe, familiären Bindungen?
Nachdem Karls Lebensgefährtin Mathilde kürzlich verstarb, treffen
sich Karl und Robert, Halb-Brüder, beide alternde Künstler und in Hassliebe einander
zugetan, regelmäßig dienstags und donnerstags, um einander Gesellschaft zu leisten.
Ihre Unterhaltung dreht sich dabei um die gemeinsame Vergangenheit, ihr Verhältnis
zueinander und zu der Verstorbenen, um Krankheiten und Pläne. Unterschwellig aber
geht es um die mit ihnen gealterte Frustration, die Sprachlosigkeit angesichts der
seit Jahren ertragenen Charakterfehler des anderen. Wie stets in Bernhards Werken
spielt auch in diesem Stück die gestörte Kommunikation die Hauptrolle.
Bernhard lässt seine Figuren in Satzfetzen sprechen, oft
zusammenhangslos, meist völlig aneinander vorbei, und findet damit in der
äußeren Form der Sprache das Spiegelbild einer Kommunikation, die immer wieder
zischend zum Ventil mühsam versteckter Kritik und im Untergrund brodelnder
Vorwürfe werden will.
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