von Franz Kafka in der Bühnenversion von Max Brod

„Die geheimnisvollste und schönste von Kafkas großen Dichtungen“ (Hermann Hesse)
 
Eines Abends taucht der Landvermesser K. in einem fremden Dorf auf. Er behauptet, vom Grafen Westwest ins Schloss bestellt worden zu sein. Doch jeder Versuch, ins Schloss zu gelangen, scheitert. Es bleibt nah und fern zugleich. Je intensiver sich K. bemüht, desto weiter entfernt er sich vom Ziel. Kafkas 1922 entstandener Roman zählt zu den bedeutendsten Werken der Weltliteratur.
 
Mit der Inszenierung von „Das Schloss“ setzt das Mittwoch:Theater nach „Der Prozess“ und „Bericht für eine Akademie“ seine Tradition von Kafka-Produktionen fort. „Das Schloss“ bietet für die Bühne eine wunderbare Möglichkeit zur Erarbeitung von beeindruckenden, überraschenden und skurrilen Bildern. Ziel der Probenarbeit war jedoch, den oft als bedrückend empfundenen kafkaschen Bilderwelten auch eine komische Note und eine gewisse Leichtigkeit zu verleihen.
 
Daher werden Musik und körperbetontes Spiel zum wichtigen und prägenden Bestandteil dieser Produktion, welche versucht, Grauen und Komik zu vereinen.
 



Besetzung:
K Till Büthe
Der Wirt Detlef Kasten
Schwarzer Hans Hermann Scharnofske
Die Wirtin Angelika Mollenhauer
Arthur Judith Jungfels
Jeremias Kordula Mitschke
Barnabas Frederic Oberheide
Olga Natascha Krutjakova
Amalia Margaretha Kuffel
Mutter Barnabas Annemarie Scharnofske
Vater Barnabas Hans Hermann Scharnofske
Herrenhofwirt Hans Peter Zaumbrecher
Frieda Miriam Gruenke
Gemeindevorsteher Peter Mainz
Mizzi Annemarie Scharnofske
Lehrer Joachim Meyer
Bürgel Karl-Heinz Jacobs
Bauern und Diener Peter Mainz
Till Scholz
Joachim Meyer
Karl Heinz Jacobs
Hans Hermann Scharnofske



Kostüme & Maske Daphne Petanides
Catharina Bornemann
K`s Schuhe Enrique Pohlhammer
Bühne Christian von Frieling
Hans Hermann Scharnofske
Musik & Bearbeitung Frederic Oberheide
Licht Till Büthe
Technik Justin Heindorf, Julius Haase,
Felix Krause, Julian Jungfels
Souffleusen Elke Gerlach
Gundula Fechner
Regieassistenz Christine Schawara,
Karl Heinz Jacobs
Regie Oliver Gruenke
 
Premiere 10.02.2007