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Gut gegen Nordwind
von Daniel Glattauer
Emmi und Leo lernen sich zufällig kennen. Sie kommen sich
näher, sie lassen sich aufeinander ein, sie verlieben sich,
sie kündigen ihre Freundschaft auf und können doch
nicht voneinander lassen. Das wäre alles ganz "normal",
gäbe es da nicht einen kleinen Unterschied: Zuneigung,
Misstrauen, Liebesrausch und Distanziertheit - all das findet nur im
Austausch von e-Mails statt. Die beiden stranden auf einer abgelegenen
Insel in den Weiten des Internets und wissen doch, dass sie nicht
allein auf der Welt sind.
Können geschriebene Worte die Wirklichkeit und
Sinneseindrücke eines realen Treffens ersetzen? Muss man sich
begegnen, um einander zu lieben? Wie viel Freiraum verbleibt, wenn
Familie und Ex-Geliebte, Beruf und Gewohnheiten ihr Recht auf
Aufmerksamkeit einfordern?
Der 'Spiegel' äußerte sich treffend zu Glattauers
gleichnamigem Roman: "Einer der zauberhaftesten und klügsten
Liebesdialoge der Gegenwartsliteratur." Volker Hage, Der Spiegel,
22.12.06
Premiere: 04. April 2013
Es spielen:
Miriam Gruenke, Oliver Gruenke
Regie: Jörg Lange
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