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Blütenträume
von Lutz Hübner
Lutz Hübners "Blütenträume"(von 2007) setzen
das Problem der alternden Gesellschaft in Szene: Friedrich gockelt,
Britta grummelt. Mit fünf anderen einsamen Seelen warten sie
auf den Beginn ihres Flirtkurses. Alle sind über 60, bis
auf Julia, eine erfolgreiche Maklerin, die gekommen ist, weil
die Veranstaltung "40plus" nicht zustande gekommen ist. Diese alternden
Flirtschüler sind ein Gruppenporträt ihrer
Generation. Frieda hat ihren an Alzheimer erkrankten Ehemann bis zum
Tod gepflegt, Friedrich sprüht vor Fröhlichkeit und
verdrängt den Gedanken an die Vergänglichkeit, alle
tragen eine Menge Erfahrung mit sich herum. Und wagen zaghaft den
Schritt ins Unbekannte, weil sie sich zu jung fühlen, um Enten
zu füttern. Dafür hat Kursleiter Jan kein
Gespür. Der ehemalige Schauspieler hat die Technik des
Coachings gelernt und treibt die Teilnehmer zu Übungen in
Selbstpräsentation und Speed-Dating. Sie sollen lernen, sich
als Filetstücke zu verkaufen und fühlen sich doch wie
Gammelfleisch. Schließlich revoltieren die Alten, feuern Jan
und treffen sich privat. Am späten Abend wird die
Abschiedsfete zur Geburt einer Idee. Die sieben wollen zusammen ziehen,
eine Kommune gegen die Einsamkeit aufmachen.
| Frieda |
Witwe, Anfang 60 |
Kordula Mitschke |
| Ulf |
Schreiner, geschieden, Anfang 60 |
Hans Peter Zaumbrecher |
| Heinz |
Automechaniker, Anfang 60 |
Till Büthe |
| Gila |
Witwe, Anfang 60 |
Heidi Förster |
| Julia |
Maklerin, Mitte 40 |
Miriam Gruenke |
| Friedrich |
Schuldirektor, Anfang 60 |
Peter Mainz |
| Britta |
Bibliothekarin, Anfang 60 |
Judith Jungfels |
| Jan |
Seminarleiter, Anfang 40 |
Andreas Skrziepietz |
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Regieassistenz |
Jörg Lange |
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Regie |
Albert Waßmann |
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Premiere |
01. Oktober 2011 |
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